Online-Backup-Service-Entscheidung

Neulich habe ich mir tatsächlich nochmal Gedanken zum Thema Backup gemacht:

Backups a la TimeMachine sind zwar super, haben in meinem Setup jedoch den Nachteil, dass sie letztendlich (zumindest bei mir) alle in einem Gebäude lagern. Gefahren wie Diebstahl oder Hausbrand hätten somit üble Auswirkungen. Ich würde mich schon extrem ärgern, wenn viele Dokumente und vor allem meine ganzen Fotos auf einen Schlag weg wären.

Anforderungen

Es musste also ein weiteres Backup her. Was kommt da in Frage?

  1. Daten auf transportable Medien packen und an anderer Stelle lagern
  2. Datensicherung zu einem Online-Backup-Service
  3. Das Problem mit den Worten “Es wird schon nichts passieren” einfach ignorieren

Ich habe mich für Variante 2 entschieden und mir die Marktlage an gängigen Online-Backup-Diensten mit Mac-Client mal angesehen.

Mein Fokus lag dabei auf folgenden Dingen:

  • fixer monatlicher Preis (ich möchte VIEL sichern)
  • keine Beschränkung hinsichtlich der zu sichernden Files (oftmals können VM’s oder ISO’s nicht gesichert werden)
  • sichere Datenübertragung
  • Verschlüsselung der Daten mit einem eigenen Schlüssel
  • gute Backupperformance auch über langsame Netze (inkrementell, komprimiert
  • Plattformunabhängigkeit

Die Konkurrenten

Folgende Dienste habe ich mir angeschaut:

  • Jungle Disk
  • Mozy
  • CrashPlan
  • iDrive
  • BackBlaze
  • ElephantDrive

Folgende Dienste habe ich nicht betrachtet, weil sie zu sehr aus dem Rahmen fielen:

  • Dropbox (bietet keine Backup-Mechanismen)
  • SugarSync
  • Syncplicity (hat nur einen Windows-Client)

Meine Entscheidung…

…ist letztendlich auf Crashplan gefallen. Ich hatte den Dienst vor Jahren schon einmal im Einsatz, als er noch in den Kinderschuhen steckte. Inzwischen scheint das Produkt ausgereift zu sein.
Ohne groß auf die ganzen Vor- und Nachteile der einzelnen Lösungen einzugehen, war Crashplan der einzige Dienst, der all meine Anforderungen erfüllt hat.

Es ist schon sehr erstaunlich, was einem von anderen Anbietern da so angeboten wird. Da wird dann z.B. mit total sicherer Verschlüsselung geworben, aber für ein Restore muss dann auf der Website das sichere Verschlüsselungspasswort eingegeben werden, damit auf dem Server ein unverschlüsseltes ZIP-File mit den Restore-Daten erzeugt werden kann. Dann kann ich mir die ganze Verschlüsselei auch gleich sparen.

Fast überall ist außerdem zu lesen, dass sämtliche Dateien gebackuped werden können. In der Praxis ist hiervon jedoch in aller Regel nichts zu sehen. Die Sicherung von .iso, .vmdk, .dmg oder ähnlichen Dateien wird fast überall unterbunden. Sowas kommt für mich nicht in Frage, da es unter Umständen tiefe Löcher ins Backup reißen kann.
Diese Sicherungspolitik ist natürlich verständlich,  da große Dateien hohe Backupkosten verursachen und diese gerade bei den Flatrate-Hostern nicht gerne gesehen sind.

Crashplan hat übrigens noch viele weitere Features, die mir ganz gelegen kommen:

  • Die Software ist prinzipiell kostenlos
  • Ein unlimitierter Backupspace bei Crasplan (Crashplan Central) ist ab 3,47$ pro Monat zu haben
  • Mit dem Family können alternativ ab 5$ pro Monat alle Rechner der Familie gesichert werden
  • Es kann auf mehrere (auch eigene) Backupziele gesichert werden. Jeder Backupclient kann gleichzeitig Sicherungsziel sein. Es kann auch einfach in Ordner gesichert werden.
  • Versionierung der Backups
  • zusätzlich kostenpflichtiger Backupclient mit erweiterten Funktionen

Fazit

Aktuell befinde ich mich noch in der initialen Uploadphase, die durchaus – je nach zu sicherndem Volumen – einige Wochen dauern kann. Bisher funktioniert alles super. Auch abgebrochene Uploads werden schnell und sicher automatisch ohne Benutzerinteraktion fortgeführt. Test-Restores funktionieren einwandfrei.

Seine wirkliche Stärke wird Crashplan in dem hoffentlich nie eintretenden Komplett-Restore-Fall beweisen müssen.

Bis dahin vorerst einmal: Empfehlung! :-)

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MCE Optibay für’s MacBook Pro

2. November 2009 Mario Dietrich Keine Kommentare

Habe mir gerade eine zweite Platte in mein Unibody MacBook Pro eingebaut. Dafür habe ich mir einen MCE OptiBay Laufwerksschacht mit externem Case für das dann nicht mehr enthaltene DVD-Laufwerk besorgt. Bisher sieht alles bestens aus und fluppt wunderbar.
Die Installation möchte man allerdings nicht jeden Tag machen… Ist zwar eigentlich ganz einfach, aber ich packe diese feinen Innereien dann doch nicht allzugerne an.

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Die fotouristen auf twitter

Seit gestern sind die fotouristen auch auf twitter vertreten. Die Adresse lautet:

http://www.twitter.com/fotouristen

Hier werdet ihr über zeitnah über alle Neuigkeiten informiert.

Microsoft’s Research gab 8 Mrd. US-$ aus

Microsoft hat in 2008 anscheinend 8 Mrd US-$ für sein Research ausgegeben.

Raus kamen so Knaller wie Songsmith und entsprechende Werbevideos. Wirklich sehr sehenswert – im negativen Sinne. Microsoft – You never know how low you can go. Aber immerhin ein schöner Laptop ;-)

2008 war mit Vista- und dem Seinfeld-Werbefiasko glaub ich kein gutes Jahr für Microsoft.

(via fscklog)

Einfache Mockups

Balsamiq Mockups

Ich beschäftige mich gerade wieder mal mit dem Entwurf einer Webseite. An vorderster Stelle steht hierbei wie immer die Frage, welche Prozesse der User am ehesten durchlaufen will/soll und wie diese Prozesse am effektivsten gestaltet werden können.

Üblicherweise habe ich mich in der Vergangenheit mit Papier und Bleistift hingesetzt, viele Screens gemalt, mich mit Kollegen abgestimmt, User befragt, neu gemalt, wieder befragt… Papier hat halt den Nachteil, dass es im Nachhinein nicht wirklich gut editierbar ist, auch nicht bei Verwendung von Bleisitft & Radiergummi. Bei Änderungen bedeutet das in aller Regel: Neuzeichnen. Und damit unnötige Arbeit.
Mockups am Computer zu entwerfen war für mich bisher wenig inspirierend. Klar, man kann das Pixelwerkzeug seiner Wahl schnappen und Texte, Bereiche etc. auf die Arbeitsfläche werfen, aber irgendwie dauerte mir dieser Prozess im Vergleich zur Bleistift/Papier-Kombi immer zu lange, das Ergebnis war weniger akurat und vor allem eben zu technisch, wenig inspirierend.

Doch dann habe ich meine Rettung gefunden: Balsamiq Mockups.

Ein simples aber feines Tool, dass es einem auf einfache Weise ermöglich sich auf die schnelle Mockups zusammenzuklicken. Aus eine Bibliothek von 60 Items wählt zieht man sich die Elemente auf seine Arbeitsfläche, die man braucht. Das sind z.B. Browserfenster, Buttons, Navigationselemente, Charts, Dialoge, Formularelemnte usw.
Beim Skalieren sind die einzelnen Elemente teilweise recht intelligent, so skalieren sie nicht immer 1:1 sondern beim Skalieren eines Browserfensters bleibt der obere Teil mit den Navigationselementen, Adresszeile etc. immer gliech hoch, das Suchfeld oben rechts immer rechtsbündig gleich breit.
Auf den Zeichenblock gezogene und positionierte Elemente können gruppiert und so einfacher positionert, verändert und kopiert werden.

Die Ergebnisse sehen dann nach wenigen Minuten Arbeit z.B. wie folgt aus:

Natürlich lässt sich alles speichern, elektronisch verteilen und weiterbearbeiten/ändern. Wesentliche Vorteile gegenüber Papier & Bleistift.

Für mich sieht’s passend aus, ich werde mal damit arbeiten.

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Apple gibt NDA für das IPhone auf

Es war allen IPhone-Entwicklern lange ein Dorn im Auge, dass Apple die Softwareentwicklung auf dem IPhone unter einen NDA gestellt hat. Auf diese Weise wurde der Austausch von Code unterbunden und sogar Buchverlage durften keine Bücher mit Codebeispielen für das IPhone veröffentlichen. Wieso Apple dies tat wurde viel diskutiert. Meiner Meinung wurde dadurch hauptsächlich der Vertrieb oder zumindest die Verteilung von Anwendungen am App-Store vorbei unterbunden, schließlich kann sich jeder durch Verteilung des Codes seine App selbst kompilieren und auf dem eigenen IPhone installieren (kann sein, dass man noch einmalig 99€ für die Entwicklerlizenz an Apple zahlen muss um generell Apps auf eigene IPhone installieren zu dürfen. Klingt heute viel, aber damals hat wahscheinlich auch noch niemand geahnt, dass sich der Standard-App-Preis bei preiswerten 0,79 – 1,99€ einpendeln würde.) .
Damit ist jetzt jedenfalls Schluss, Apple hängt den FNDA an den Nagel. Zumindest für veröffentlichte Applikationen. Die bösen, abgelehnten Apps werden wohl weiterhin dem NDA unterliegen und somit weiterhin unklar bleiben, welche Apps von Apple nicht erwünscht sind.

Irgendwie passt das ganz gut zu den Ankündigungen der ersten Android-Telefone, z.B. bei T-Mobile. Schließlich gilt diese System als grundsätzlich offen und ohne schwerwiegenden Einschränkungen offen programmierbar, auch wenn das G1 von T-Mobile sicher noch kein Knaller sein wird.

BTW:
Apple hat sich heute übrigens auch nach mehreren Nachfragen breit schlagen lassen mein Laptop-Oberteil zu ersetzen, dessen Lack sich ablöst. Ein guter Apple-Tag für mich. Ein guter Tag für Apple ;-)

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Musik schön kaufen bei 7digital.de

18. September 2008 Mario Dietrich Keine Kommentare

Über DRM lässt sich trefflich streiten. Ich hätte meine gekaufte Musik jedenfalls aus diversen Gründen gerne DRM-frei. Umso mehr freue mich über das Erscheinen von 7digital.de, die wesentliche Vorteile für mich kombinieren:

  • MP3′s können DRM-frei gekauft werden
  • Preise liegen etwa zwischen 0,99€ und 1,19€ pro Song und etwa 10€ für ein Album
  • Alle 4 großen Labels sind dort vertreten (Sony BMG, Universal, Warner, EMI)
  • …und somit über 4 Mio. Songs
  • Alle Songs sind mit 320 kHz codiert

Sehr schön :-)

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Canon mit neuer Cam: Canon 5D MK II

17. September 2008 Mario Dietrich Keine Kommentare

Canon EOS 5D MK II

Canon hat heute seine neue Full-Frame Kamera vorgestellt. In der Vergangenheit wurde viel über den Namen und Featureumfang diskutiert. Nun ist alles klar.

Der neue Bolide wird etwas schneller, bekommt eine bessere Auflösung und kann jetzt sogar HD-Videos aufnehmen.

Hier die Fakten:

  • 21.1 Megapixel CMOS sensor mit verbessertem EOS Integrated Cleaning System (E.I.C.S.)
  • Neuer Full HD 1080 resolution video recording Modus
  • 3.9 Bilder/s
  • High performance DIGIC
  • Maximal 310 large JPEG Bilder bei Verwendung von UDMA-Karten
  • 3.0” VGA (920.000 Bildpunkte) Clear View LCD
  • ISO 100-6400 (erweitert von 50 bis 25.600)
  • 9 AF points + 6 Assist AF points

Der Ladenpreis soll bei 2.699$ / 2.499€ liegen. Mehr Infos gibt’s bei dpreview.

Ich liebäugel da doch lieber mit der 50D.

IPhone-Update auf 2.1

13. September 2008 Mario Dietrich Keine Kommentare

Seit Freitag hat die IPhone-Software den Versionsstand 2.1. Den Hauptfokus hat Apple dabei offenbar auf Stabilität und Sicherheit gelegt, weltbewegende neue Features sind erst einmal keine in Sicht. Einige Ansichten sind etwas schicker, das Adressbuch wieder etwas fixer.

Über das in der Beta 4 wieder rausgenommene Feature um Applikationen im Hintergrund laufen lassen zu können, hätte ich mich ja schon gefreut, aber das muss wohl auf spätere Versionen warten. Hoffentlich kommt es überhaupt. Eine GPS-Navigationssoftware steht auch noch aus.

Mein Hauptärgernis mit dem IPhone ist für mich unverständlicherweise aber immer noch nicht beseitigt:

Alle Apps sind nicht updatefähig. Einmal auf dem Phone installierte Anwendungen bringen beim Update über iTunes regelmäßg den Fehler “Unknown Error: 0xE800002E”. Einziger Workaround aktuell: Das Programm deinstallieren und neu installieren. Mit dem tollen Nebeneffekt, das alle Einstellungen dazu anschließend futsch sind. Unbrauchbar.

Apple: Bitte nachbessern!

Update:
Nachdem ich mein IPhone einmal komplett wiederhergestellt habe, scheint auch die Update-Funktion für die Apps auf dem Telefon und in iTunes wieder zu funktionieren. Vor Version 2.1 hat das noch nicht geholfen.

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Integration von cooliris auf fotouristen.de

12. September 2008 Mario Dietrich Keine Kommentare

Auf fotouristen.de gibt es ab heute ein neues Feature zu sehen, dass es erlaubt, schicke Voransichten und Slideshows der Fotos zu betrachten. Die technische Umsetzung basiert auf einer AJAX- bzw. Pluginlösung der Firma Cooliris Inc. Die Browserplugins sind aktuell für Firefox, Internet Explorer und Safari verfügbar und erlauben eine noch schickere Darstellung als über AJAX.

Alles in allem eine sehr schicke Lösung, die mit relativ wenig Aufwand (speziellen RSS-Feed erstellen) zu integrieren war.