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Archiv für die Kategorie ‘Gadgets’

Apple gibt NDA für das IPhone auf

Es war allen IPhone-Entwicklern lange ein Dorn im Auge, dass Apple die Softwareentwicklung auf dem IPhone unter einen NDA gestellt hat. Auf diese Weise wurde der Austausch von Code unterbunden und sogar Buchverlage durften keine Bücher mit Codebeispielen für das IPhone veröffentlichen. Wieso Apple dies tat wurde viel diskutiert. Meiner Meinung wurde dadurch hauptsächlich der Vertrieb oder zumindest die Verteilung von Anwendungen am App-Store vorbei unterbunden, schließlich kann sich jeder durch Verteilung des Codes seine App selbst kompilieren und auf dem eigenen IPhone installieren (kann sein, dass man noch einmalig 99€ für die Entwicklerlizenz an Apple zahlen muss um generell Apps auf eigene IPhone installieren zu dürfen. Klingt heute viel, aber damals hat wahscheinlich auch noch niemand geahnt, dass sich der Standard-App-Preis bei preiswerten 0,79 – 1,99€ einpendeln würde.) .
Damit ist jetzt jedenfalls Schluss, Apple hängt den FNDA an den Nagel. Zumindest für veröffentlichte Applikationen. Die bösen, abgelehnten Apps werden wohl weiterhin dem NDA unterliegen und somit weiterhin unklar bleiben, welche Apps von Apple nicht erwünscht sind.

Irgendwie passt das ganz gut zu den Ankündigungen der ersten Android-Telefone, z.B. bei T-Mobile. Schließlich gilt diese System als grundsätzlich offen und ohne schwerwiegenden Einschränkungen offen programmierbar, auch wenn das G1 von T-Mobile sicher noch kein Knaller sein wird.

BTW:
Apple hat sich heute übrigens auch nach mehreren Nachfragen breit schlagen lassen mein Laptop-Oberteil zu ersetzen, dessen Lack sich ablöst. Ein guter Apple-Tag für mich. Ein guter Tag für Apple ;-)

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IPhone-Update auf 2.1

13. September 2008 Mario Dietrich Keine Kommentare

Seit Freitag hat die IPhone-Software den Versionsstand 2.1. Den Hauptfokus hat Apple dabei offenbar auf Stabilität und Sicherheit gelegt, weltbewegende neue Features sind erst einmal keine in Sicht. Einige Ansichten sind etwas schicker, das Adressbuch wieder etwas fixer.

Über das in der Beta 4 wieder rausgenommene Feature um Applikationen im Hintergrund laufen lassen zu können, hätte ich mich ja schon gefreut, aber das muss wohl auf spätere Versionen warten. Hoffentlich kommt es überhaupt. Eine GPS-Navigationssoftware steht auch noch aus.

Mein Hauptärgernis mit dem IPhone ist für mich unverständlicherweise aber immer noch nicht beseitigt:

Alle Apps sind nicht updatefähig. Einmal auf dem Phone installierte Anwendungen bringen beim Update über iTunes regelmäßg den Fehler “Unknown Error: 0xE800002E”. Einziger Workaround aktuell: Das Programm deinstallieren und neu installieren. Mit dem tollen Nebeneffekt, das alle Einstellungen dazu anschließend futsch sind. Unbrauchbar.

Apple: Bitte nachbessern!

Update:
Nachdem ich mein IPhone einmal komplett wiederhergestellt habe, scheint auch die Update-Funktion für die Apps auf dem Telefon und in iTunes wieder zu funktionieren. Vor Version 2.1 hat das noch nicht geholfen.

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Integration von cooliris auf fotouristen.de

12. September 2008 Mario Dietrich Keine Kommentare

Auf fotouristen.de gibt es ab heute ein neues Feature zu sehen, dass es erlaubt, schicke Voransichten und Slideshows der Fotos zu betrachten. Die technische Umsetzung basiert auf einer AJAX- bzw. Pluginlösung der Firma Cooliris Inc. Die Browserplugins sind aktuell für Firefox, Internet Explorer und Safari verfügbar und erlauben eine noch schickere Darstellung als über AJAX.

Alles in allem eine sehr schicke Lösung, die mit relativ wenig Aufwand (speziellen RSS-Feed erstellen) zu integrieren war.

Kostenlose MultiSIM’s bei T-Mobile im Oktober

6. September 2008 Mario Dietrich Keine Kommentare

Das ist mal nett: im Oktober 2008 entfallen die Gebühren in Höhe von 30€ für die Aushändigung von MultiSIM’s. Diese einmalige Gebühr wird sonst pro SIM-Karte fällig, wenn man unter der gleichen Nummer etwa noch eine Datenkarte oder ein anderes Mobilgerät nutzen möchte. Danke, T-Mobile!

Via fscklog

Mein Weg zum IPhone 3G

…war glücklicher Weise wohl einfacher als bei vielen anderen sehnsüchtig wartenden Menschen rund um den Globus. Und das, obwohl auch bei meinem Kauf eigentlich so gar nichts glatt ging.

Dass die Geräte am Anfang knapp sein würden, war abzusehen, deswegen habe ich mir für den 11. Juli einen T-Punkt in unmittelbarer Nähe ausgesucht, der sehr früh aufmacht, um noch morgens vor der Arbeit einen Kaufversuch starten zu können. Im Web nachgeschaut: Um 8 Uhr macht der Laden auf. Super!

Flux hingefahren wunderte ich mich um kurz vor 8 schon ein wenig, dass niemand sonst neben mir auf das sonst eher dröge Hochziehen der Ladengitter wartet. Nunja um 5 nach 8 fand ich dann einen kleinen Aufdruck am Schaufenster: Öffnungszeiten Fr. 9:00 – 20:00. Argh.

Naja. Den laptop hatte ich wie immer am Mann, also habe ich mich wieder in den Wagen gesetzt und eine Stunde im Auto mit Programmieren verbracht. Gut dass ich Zeit eingeplant hatte.

Um 9 machte der T-Punkt dann wirklich auf und nach wie vor war außer mir kein anderer Kunde zu sehen. Zum Glück, denn es gab im ganzen Shop tatsächlich nur 2 Geräte. Zum Glück passte die Konfiguration (schwarz, 16GB), sodass die Bestellung schnell formuliert war: Her damit :-)

Nur leider gings dann doch nicht so schnell mit dem Kauf, denn

a) war das Online-Buchungssystem um 9:00 schon grottenlahm und
b) hatte T-Mobile offenbar die Tarife noch gar nicht eingestellt

Also musste mir die freundliche Dame erklären, dass ich leider im Laufe des Tages noch einmal wieder kommen müsste.
Am Abend konnte ich dann aber tatsächlich das Gerät abholen. Und ich war dann doch etwas unsicher, ob ich mit diesem teuren Knebelvertrag das richtige gekauft habe…

Es wird ja immer wieder über die Vor- und Nachteile des IPhones 3G diskutiert. Die Rückseite ist jetzt nur noch aus Kunststoff, ja, es gibt kein MMS und ja, die olle Kamera hat nur 2 Megapixel. Aber hey: Wer bitte braucht das auch? Wenn ich Fotos machen will, nehme ich eine ordentliche Kamera, MMS habe ich mit meinen letzten Handys, die das konnten, auch nie gemacht. Dass die Rückseite Plastik ist stört überhaupt nicht. Wieviel % der Handies haben denn keine Rückseite aus Kunststoff? Zum Glück hat man sich auf die wesentlichen Bestandteile konzentriert: Bedienbarkeit, sinnvolle Funktionalitäten, Erweiterbarkeit. Wie man schon raushört: Mich hat das Gerät absolut beeindruckt. Dass man damit auch telefonieren kann, habe ich fast vergessen :-) Das größte Potential birgt wohl der AppStore mit seinen heute schon gut 500 Applikationen. Die dort erscheinenden Applikationen werden das Gerät wahrscheinlich zu dem Device schlechthin machen.

Schade ist nur, dass die Möglichkeiten des IPhones durch Apple und T-Mobile beschränkt werden. Zur Softwareverteilung führt kein Weg an Apple’s AppStore vorbei und der Netzbetreiber unterbindet derzeit offenbar schon diverse Ports und Protokolle, z.B. für Instant Messaging.

Bleiben wir gespannt, ob User, die auf diese Möglichkeiten nicht verzichten möchten, wieder zu unerlaubten Freischaltungen greifen müssen. Die Mittel dafür schein schön in den Startlöchern zu stehen.

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