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Mein Weg zum IPhone 3G

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…war glücklicher Weise wohl einfacher als bei vielen anderen sehnsüchtig wartenden Menschen rund um den Globus. Und das, obwohl auch bei meinem Kauf eigentlich so gar nichts glatt ging.

Dass die Geräte am Anfang knapp sein würden, war abzusehen, deswegen habe ich mir für den 11. Juli einen T-Punkt in unmittelbarer Nähe ausgesucht, der sehr früh aufmacht, um noch morgens vor der Arbeit einen Kaufversuch starten zu können. Im Web nachgeschaut: Um 8 Uhr macht der Laden auf. Super!

Flux hingefahren wunderte ich mich um kurz vor 8 schon ein wenig, dass niemand sonst neben mir auf das sonst eher dröge Hochziehen der Ladengitter wartet. Nunja um 5 nach 8 fand ich dann einen kleinen Aufdruck am Schaufenster: Öffnungszeiten Fr. 9:00 – 20:00. Argh.

Naja. Den laptop hatte ich wie immer am Mann, also habe ich mich wieder in den Wagen gesetzt und eine Stunde im Auto mit Programmieren verbracht. Gut dass ich Zeit eingeplant hatte.

Um 9 machte der T-Punkt dann wirklich auf und nach wie vor war außer mir kein anderer Kunde zu sehen. Zum Glück, denn es gab im ganzen Shop tatsächlich nur 2 Geräte. Zum Glück passte die Konfiguration (schwarz, 16GB), sodass die Bestellung schnell formuliert war: Her damit :-)

Nur leider gings dann doch nicht so schnell mit dem Kauf, denn

a) war das Online-Buchungssystem um 9:00 schon grottenlahm und
b) hatte T-Mobile offenbar die Tarife noch gar nicht eingestellt

Also musste mir die freundliche Dame erklären, dass ich leider im Laufe des Tages noch einmal wieder kommen müsste.
Am Abend konnte ich dann aber tatsächlich das Gerät abholen. Und ich war dann doch etwas unsicher, ob ich mit diesem teuren Knebelvertrag das richtige gekauft habe…

Es wird ja immer wieder über die Vor- und Nachteile des IPhones 3G diskutiert. Die Rückseite ist jetzt nur noch aus Kunststoff, ja, es gibt kein MMS und ja, die olle Kamera hat nur 2 Megapixel. Aber hey: Wer bitte braucht das auch? Wenn ich Fotos machen will, nehme ich eine ordentliche Kamera, MMS habe ich mit meinen letzten Handys, die das konnten, auch nie gemacht. Dass die Rückseite Plastik ist stört überhaupt nicht. Wieviel % der Handies haben denn keine Rückseite aus Kunststoff? Zum Glück hat man sich auf die wesentlichen Bestandteile konzentriert: Bedienbarkeit, sinnvolle Funktionalitäten, Erweiterbarkeit. Wie man schon raushört: Mich hat das Gerät absolut beeindruckt. Dass man damit auch telefonieren kann, habe ich fast vergessen :-) Das größte Potential birgt wohl der AppStore mit seinen heute schon gut 500 Applikationen. Die dort erscheinenden Applikationen werden das Gerät wahrscheinlich zu dem Device schlechthin machen.

Schade ist nur, dass die Möglichkeiten des IPhones durch Apple und T-Mobile beschränkt werden. Zur Softwareverteilung führt kein Weg an Apple’s AppStore vorbei und der Netzbetreiber unterbindet derzeit offenbar schon diverse Ports und Protokolle, z.B. für Instant Messaging.

Bleiben wir gespannt, ob User, die auf diese Möglichkeiten nicht verzichten möchten, wieder zu unerlaubten Freischaltungen greifen müssen. Die Mittel dafür schein schön in den Startlöchern zu stehen.

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