Man mag meinen, es gäbe schon Browser genug. Doch Google setzt noch einen drauf mit dem neuen Google-Chrome-Browser. Der Browser basiert auf dem Webkit-Projekt und verspricht den Browser auf das zu konzentrieren, was der Benutzer heute von einem Browser erwarten darf:
- Optimierung für Videos, Chatten, Games
- Stabilität, Performance, Sicherheit
- Javascript-Optimierung
- klares und eindeutiges User Interface
- Open-Source
Google will vieles davon erreichen, indem zum Beispiel jeder Tab in einen eigenen Systemprozess ausgelagert wird. Stürzt also z.B. eine Javascript-App in einem Tab ab, wird nicht der ganze Browser in Mitleidenschaft gezogen. Es gibt eine intelligente Adressleiste, wesentliche Beschleunigung des Javascript-Codes (durch V8) geben und verbesserten Schutz vor Malware & Phishing.
Details dazu gibt’s in einem sehr schicken Scott McCloud-Comic.
Ich hoffe erst mal, dass sich durch die Verwendung von Webkit keine allzugroßen Änderungen gegenüber der Darstellung im Safari ergeben, ansonste gäbe es neben IE, Firefox, Opera und Safari in diversen Versionabwandlungen noch einen weiteren Browser im Frontend zu supporten.
Chrome ist zunächst nur als Windows-Beta-Version erschienen, soll in Zukunft aber auch für Mac OS X und Linux erscheinen.
Update:
Wer die Mac-Version nicht abwarten will, findet hier eine Build-Anleitung für OS X.